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Sinn des Lebens

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Sinn des Lebens 
27.06.2011
11:51 Uhr

(Offline) - Er ist Männlich (16-17 Jahre) und er kommt aus Saarland
Moin Leute,
hab im mom mal wieder meine Nachdenkliche Phase und frag mich mal wieder warum wir die ganze schei**e hier überhaupt machen. Is doch iwie Sinnlos, jeden Tag nur uns mit mehr oder minder Spaß zu vertreiben, damit der nächste Anbricht uns dann iwann 55 Jahre kaputt zu arbeiten um dann am Ende eh zu sterben und nix mitzunehmen ist doch sinnlos das ganze. Was meint ihr dazu?


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"Wenn der Tod ist, bin ich nicht mehr,und solange ich bin, ist er nicht." (Epikur)
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Beitrag/Antwort von Snake
27.06.2011
13:29 Uhr

Snake ist in folgenden Gruppen:

(Offline) - Er ist Männlich (18-22 Jahre) und er kommt aus Niedersachsen
→ Student Soziale Arbeit 3. Semester
Da fällt mit doch spontan eins meiner Lieblings-Zitate zu ein:

Zitat
Der Sinn des Lebens ist es dem Leben einen Sinn zu geben.


Den Autor kenne ich leider nicht aber ich kann mich ihm voll anschließen. Es gibt meiner Meinung nach keinen "allgemeingültigen" "transzendenten" Sinn den wir finden müssen.
Wer dies trotzdem versucht, der verschwendet wertvolle Zeit seines Lebens in ein sinnloses Unterfangen.

Und wer mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist bzw. alles pessimistisch sieht, der ist selbst schuld. Denn anstatt dazusitzen und sich in (wiederum sinnlose) Grübeleien zu ergeben sollte er sich aufraffen und etwas tun was er als sinnvoll betrachtet oder das es wert ist getan zu werden.
Auch dazu ein gutes Zitat:

Zitat
"Der Sinn fällt nicht vom Himmel, er wird auch nicht von einer Religion gestiftet, sondern ich selbst stifte Sinn, indem ich mir mein Tun wichtig mache." - Reinhold Messner


Und um noch mal auf deine Frage zurückzukommen: Frage nicht wo der Sinn darin liegt täglich das gleiche zu tun und sich für nichts und wiedernichts abzurackern sondern frage dich selbst was du tun kannst damit dein Leben lebenswerter ist.
Denn dein Leben ist das einzige was du ohne zutun geschenkt bekommen hast. Nun liegt es an dir das beste daraus zu machen.

Dazu:
Zitat
Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt. Buddha


Ein kleiner tipp von mir noch: versuche nicht gleich nach den Sternen zu greifen denn wenn du sie nicht sofort erreichst kommt die Frage nach dem Sinn vllt. wieder hoch...
Stattdessen solltest du damit anfangen in den kleinen Dingen des Lebens das schöne und lebenswerte zu finden.
Mich erfüllt es zum Beispiel bereits mit Freude bzw. Glück wenn ich die Schönheit der Natur bewundern darf (und die liegt bereits in einem Sonnenuntergang oder dem Geruch nach einem Sommerregen). Wenn ich einen solchen Augenblick erlebe darf dann weiß ich das mein Leben allein dafür lebenswert ist.

So, zum Abschluss noch ein schönes Zitat von Khalil Gibran:

Zitat
Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.


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Carpe Noctem - Nutze die Nacht
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Beitrag/Antwort von schuechtern
27.06.2011
16:53 Uhr

(Offline) - Er ist Männlich (16-17 Jahre) und er kommt aus Saarland
Is ja jetzt nciht so, dass ich keinen Spaß hätte, Motorrad fahren oder Msuik machen, ist super.

Aber is halt so, dass egal was man macht, es hilft doch eigentlich nur die Zeit zu überbrücken. Haben tun wir im Endeffekt vom Leben doch gar nichts. Iwann sind wir Tod nach nem vermutlich ganz schönen Leben und mitholen ins Nichts können wir eh nix. Wenn wir ganz viel Glück haben, bleibt noch der ein oder andere übrig, der sich noch paar Jahre an uns erinnert und das wars.

Um mich richitg zu verstehn, das hat bei mir jetzt nix mit Depressionen zu tun, sondern eher so aus philosophischer Sicht. Grad auch wenn man über Lyrics am nachdenken ist oder so, kommen so Fragen.

Ich mein eigentlich ists doch egal, ob jetzt iwer als Individum hier ist. Wär er nicht da, wäre ein anderer an seiner Stelle.

Ich finde die Frage eigentlich hochkomplex, wegen sowas flüchten ja einige in i-welceh Religionen oder sonst was.


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Beitrag/Antwort von Dolch
27.06.2011
18:31 Uhr

(Offline) - Er ist Männlich (16-17 Jahre) und er kommt aus Niedersachsen
Der Sinn des Lebens ist der den das gesamte Leben jegliches Wesens hat, sich fortzupflanzen, siehe Eintagsfliegen...im Grunde sind wir Eintagsfliegen nur das wir vieeeel länger leben. Man kann sagen, dass wenn wir n paar frauen geschwängert ham sterben können da unser auftrag erfüllt ist (was will man dann auch noch?) und der sinn des lebens nach dem kapitalismus ist es zu arbeiten...aber wie geschrieben der wirkliche und einzigste wahre sinn des lebens ist es den bestand der art aufrecht zu erhalten..

Wir leben um zu fi**en oder anders : Ich fi**e also bin ich!
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Beitrag/Antwort von Snake
27.06.2011
18:53 Uhr

Snake ist in folgenden Gruppen:

(Offline) - Er ist Männlich (18-22 Jahre) und er kommt aus Niedersachsen
→ Student Soziale Arbeit 3. Semester
Erstmal vorweg: Das was ich schreibe meine ich als allgemeingültige Antwort auf die von dir aufgeworfenen Fragen. Nicht als persönliche anklage oder so...
Sehen wir es also als philosophische Diskussion ^^

Wer das Leben als Überbrückung zwischen Geburt und Tod sieht von der man nichts hat, der hat damit zwar von den reinen naturwissenschaftlichen Fakten recht aber macht so einen Ansicht glücklich?
Und mitholen ins Nichts kann man nichts, da hast du recht. Aber bedeutet das automatisch, dass das Leben an sich sinnlos ist?
Alles hat nun mal einen Anfang und auch ein Ende, nichts ist endlos.
Gerade dieser Fakt ist es doch, der uns Menschen dazu bewegt großartiges zu leisten und zu schaffen. Wenn du wüsstest, dass du nach dem Tod ein neues Leben anfangen könntest würdest du dann noch versuchen aus deinem jetzigen Leben etwas besonderes zu machen? Würdest du dann noch etwas hinterlassen wollen woran sich noch viele erinnern?
Hätten die Pharaonen dann die Pyramiden gebaut? Hätte Mahatma Ghandi dann so gelebt wie er gelebt hätte (religöse ansichten klammer ich bei diesen Überlegungen mal bewusst aus).
Wenn man also will, dass sich andere an einen Erinnern dann muss man dafür auch was tun.
Aber müssen wir umbedingt so etwas großes erreichen, damit das leben als lebenswert und sinnvoll angesehen wird?
Ich finde nicht.
In dem zusammenhang gehe ich auch direkt mal auf deine zweite Frage ein. Ja, wir sind alle Individuen und genau das macht uns so einzigartig und bedeutet meiner Meinung nach vielmehr, das keiner unseren Platz einnehmen könnte wenn wir nicht wären.
Das heißt wenn es dich oder mich nie gegeben hätte dann wäre vielleicht jemand anderes da aber nie wir.
Die Welt wäre dann auch eine andere und nicht die Gleiche; es würde also schon einen Unterschied machen.
Jeder hinterlässt seine Spuren auf dieser Welt und jeder einzelne verändert sie. Meiner Meinung nach wäre auch jedes einzelnen Leben in seiner einzigartigkeit erinnerungswert. Nur ist das halt nicht zu leisten, da wir über kein kollektives Gedächnis verfügen.

Daher bin ich der Meinung das wir denn Sinn im kleinen suchen sollen, im einzigartigen. Wie z.B. im Gefühl der Sonne auf der Haut oder auch in der Liebe.
Man sollte das Leben so leben, dass man Glücklich ist. Wenn man dabei große Erinnerungen hinterlässt ist das bestimmt schön aber nicht zwingend...


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Beitrag/Antwort von schuechtern
27.06.2011
19:12 Uhr

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Ja aber ich mein wären wir nie geboren, wüsste ja niemand, was wir verändert hätten, ganz dumm gesagt, wäre dann vllt einfach eine andere Person, auf deinem Platz im Freundeskreis.... So mein ich das. Vieles was wir gemacht haben, werden einige nach uns wieder machen und haben welche vor uns gemacht. Manche sachen sind individuell, aber das große und ganze ist doch bei jedem gleich, wenn er nicht grad Hitler, Caesar o.ä heißt ;)

Aber ich verstehe schon die Leute, die keinen Sinn im Leben sehn. Weil ich mein, was soll ich mir jetzt den Arsch aufreißen, wenns eh nix nützt später, klar kannst du in der größten villa sterben im Goldkleid. Trotzdem bist du Tod genauso wie der Penner unter der Brücke oder der der sich erhängt. Im Endeffekt, ists doch nur wie man die Jahre des Lebens verbringt, aber am Anfang und Ende sind wir doch alle wieder gleich. Ob schwarz, weiß, reich oder arm. Sterben tun wir alle und dann kommt das große schwarz, Himmel, Hölle, je nachdem an was man (nicht) glaubt.

Ich bin der Meinung egal wie groß das ist was wir hinterlassen, iwann verblasst das doch immer und man wird vergessen. Vllt erinnert scih noch jmd. dran was man geschaffen hat, aber wer, dass wird irgendwann vergessen.

Liebe und für jmd zu Leben oder so, ist doch eigentlich nur einen Grund den sich der Mensch aussucht um eine Art ansporn zu haben, das Leben jeden Tag aufs neue zu leben.

Eigentlich ist unser Leben doch nur ein kurzer Wimpernschlag in der Unendlichkeit. Die Zeit geht immer weiter, egal was wir machen, ändern können wir doch eh nix großes und sind dem ganzen doch ausgeliefert. Man kann das Leben zwar verlängern oder verkürzen, aber enden wirds immer.


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Beitrag/Antwort von Snake
28.06.2011
00:13 Uhr

Snake ist in folgenden Gruppen:

(Offline) - Er ist Männlich (18-22 Jahre) und er kommt aus Niedersachsen
→ Student Soziale Arbeit 3. Semester
Das Ende ist gewiss, klar. Und ja, im Gefüge des Universums ist unser Leben nicht mal ein Wimpernschlag oder Staubkorn.
Aber wer angesichts dieser Tatsachen resigniert der ist selber Schuld wenn er dann irgendwann stirbt und nur auf ein trauriges (für ihn sinnloses) Leben zurückblickt. Dann kann er sich ja gleich Umbringen.
Unser Leben ist uns nun einmal gegeben, Punkt. Also finde ich müssen wir einfach versuchen das beste daraus zu machen.
Ob es einen Sinn macht oder ob man für das Universum oder die eigene Welt irgendwie von Bedeutung ist, ist in der Hinsicht doch völlig egal.
Solange man glücklich lebt und glücklich stirbt hat man meiner Ansicht nach alles richtig gemacht.


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Beitrag/Antwort von Gelöschter User
29.06.2011
22:07 Uhr

Gelöschter User ist in folgenden Gruppen:

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Gelöschter User

Also "Dolch" wikte auf mich hier im Forum eig. eher etwas zu kapitalistisch etc...
Aber ich muss eindeutig seine Meinung vertreten, gemäß den Gesetzen der Natur ist der Sinn des Lebens den Fortbestand der art zu sichern, das ist bei Tieren so und bei uns auch nicht anders...

MfG Furby

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